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Der Tibet - Terrier



Der Charakter                                               Seite 6 von 6

 Dakini - Tibet-Terrier
Dakini  -  Tibet-Terrier

Die bekannte Kynologin Dr. Täuber schrieb schon vor über 40 Jahren "Keine andere Rasse der Welt besitzt diesen ausgeglichenen Frohsinn wie diese kleinen Hunde aus dem Tibet ...dessen stets freundliches, gutartiges Wesen wie das Lächeln eines Sonnenstrahls anmutet..."
Dieses sonnige Wesen ist eine der herausragenden Eigenschaften und auch an Lustigkeit und Ausgeglichenheit scheint er unübertrefflich zu sein. 

 Hinzu kommt das ständige Wachen und Aufpassen auf alle Ereignisse und Bewegungen rund um sein zu Hause. Diese uralte Wachfunktion erfüllt er mit Leidenschaft und er genießt es, dafür gelobt zu werden. Ankommende werden unter heftigem Heulgebell zu dem Hausherrn geleitet und diesem übergeben. Ab diesem Zeitpunkt hat sich seine Wachfunktion erledigt und das Bellen verstummt sofort. Der Tibet ist kein Beller wie es zum Beispiel häufig bei den echten Terriern vorkommt.

Der enge menschliche Kontakt ist dem Tibeter besonders wichtig und ohne eine spezielle Kommunikationsform mit seinem Herrn ist er unglücklich.
Er liebt und „versteht“ Dialoge und eignet sich deshalb auch gut als Einmannhund.
Der Zeitsinn und die Ordnung des Tagesablaufes sind für einige Tibet-Besitzer manchmal belastend. Aufsteh- und Gassizeiten sind, abgesehen von den Futterzeiten, fast programmiert und lassen sich sehr schwer ausreden.
Geräuschunterscheidungen von Autotypen und Ankunftszeiten der Familienmitglieder werden gespeichert.
Ebenso wie die anderen Tibet-Freilandhunde liebt er Schnee über alles. Allerdings fühlt er sich in trockenem und kaltem Schnee am wohlsten. Bei nassem Schnee, den es in Tibet kaum gibt, bilden sich im Langhaarfell und an den Pfoten Schnee- und Eisklumpen, die ihm sehr hinderlich werden können.
Weniger Interesse zeigt der Tibet für Wasser. Auch das erklärt sich aus dem Leben im wechselnden und rauen Hochgebirgswetter. Ein nasses oder durchfeuchtetes Fell kann im Himalaja für das Tier tödlich sein, da Temperaturstürze und plötzlich einsetzende Schnee- und Sandstürme eine gefährliche Unterkühlung bewirken würde.
Trotzdem gibt es einige Exemplare, die meist erziehungsbedingt, leidenschaftlich gern schwimmen gehen.

Wichtig ist für den Tibet-Terrier ein weiter Auslauf, der auch jederzeit ohne Leine durchgeführt werden kann, da ihm jeglicher Jagdinstinkt fremd ist und er nie hinter Wildtieren herhetzen würde.
Ohne seine kraftvolle Bewegungsfreudigkeit ist der Tibet-Terrier kein Tibet-Terrier...
 

Quellennachweis

Tibet-Terrier von Adolf Kraßnig, Kynos-Verlag                                   Buch bestellen bei Amazon

Tibet Terrier? von Thomas Lang, Charisma-Verlag

Tibetan Terriers von Anne Keleman, TFH Publications (englisch)        Buch bestellen bei Amazon.com

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